online-Seminar 42

Hirnstammimplantat als Grundlage für eine Lautsprachentwicklung?

Referentin

Prof. Dr. med. Anke Lesinski-Schiedat, Ärztliche Leitung des Deutschen HörZentrums Hannover,
Klinik für HNO, MHH

Zeit

Freitag, 22.01.2027, 16:00 bis 17:30 Uhr

Ort

https://uni‐halle.webex.com/meet/susanne.voigt‐zimmermann

Das Cochlea-Implantat ist mittlerweile eine etablierte Therapie, die bei hochgradiger Schwerhörigkeit und Taubheit indiziert ist, wenn Hörgeräte keinen ausreichenden Hörgewinn mehr erzielen.
Voraussetzung für das Cochlea Implantat ist ein intakter Hörnerv, der die auditiven Signale zum Hörgehirn weiterleitet. Wenn diese Vorrausetzung nicht erfüllt ist, gibt es die Möglichkeit eines Hirnstammimplantats, dass direkt im Hirnstamm auditive Informationen am Hörnervkern stimuliert. Die chirurgische Versorgung bei Kindern lässt sich mittlerweile sicher durchführen. Die audiologischen Ergebnisse sind sehr abhängig von den teilweise komplexen Erkrankungen der Kinder. Bei Kindern mit Hörnervaplasie zeigen sich positive Entwicklungen nach Implantation.
In diesem Vortrag wird über die Indikation, die Erkrankung und die potentiellen Ergebnisse berichtet.

Programm

16:00 Uhr

Begrüßung (Prof. Susanne Voigt-Zimmermann, DGSS-Geschäftsführerin)

16:15 Uhr

Vortrag

17:00 Uhr

Diskussion (Moderation: Dr. Simone Miller, DGSS-Schatzmeisterin)