Deutsche Gesellschaft für Sprach- und Stimmheilkunde.
DGSS
Die Deutsche Gesellschaft für Sprach- und Stimmheilkunde (DGSS) wurde am 18. Mai 1925 auf besonderes Betreiben von Rudolf Schilling, Hermann Gutzmann jun., Julius und Anita Berendes, Helmut Loebell, Emil Fröschels, Miloslav Seeman, Max Nadoleczny und Richard Luchsinger gegründet. Ordentliche Mitglieder konnten werden: "Ärzte sowie alle Persönlichkeiten, die auf den Gebieten der Sprach- und Stimmheilkunde und der Phonetik wissenschaftlich arbeiten oder als staatliche Angestellte praktisch tätig sind" (Zeitschrift für HNO-Heilkunde, München/ Berlin 1925).
Im
weiteren Verlauf entfernten sich jedoch zusehends die Interessen
der Ärzte von denen der Pädagogen, was letztlich zur
Gründung der Gesellschaft für Phoniatrie und
Pädaudiologie (DGPP) führte. Die Jahrestagungen beider
Gesellschaften fanden allerdings in zeitlichem und örtlichem
Zusammenhang statt. Mit wachsender Bedeutung der pädagogischen, logopädischen, psychologischen, phonetischen, linguistischen, sprecherzieherischen und stimmbildnerischen Bereiche mit Gründung von entsprechenden weiteren Fachgesellschaften wirkte sich diese Praxis jedoch als beengend im Sinne der Gründer der DGSS aus. Deshalb löste die Gesellschaft 1996 ihre Kongresse aus diesem Zusammenhang und profilierte sich zu einer Dachorganisation, mit der alle an Sprache und Stimme therapeutisch interessierten Gesellschaften und Verbände kooperierend im Beirat vertreten sind (siehe Titelseite).
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